Insel klingt gut: Strandklangkultur am Selliner Südstrand


Berichte von Einheimischen.

Strandklangkultur Sellin

©Frank Kapust

Ein sonnenerfüllter Sommertag neigt sich so langsam dem Ende zu. Die Sonne verabschiedet sich und
hinterlässt ein buntes Farbenspiel am Horizont. Die Wellen rauschen gleichmäßig und schubsen das Wasser vorsichtig in Richtung Strandsand. Am Selliner Südstrand erklingen die ersten Töne, aus den großen Holzlautsprechern des Klangpavillions. Die Rügener Strandklangkultur lädt zum Tanzen, Genießen und Sich-heimisch-fühlen ein. Im vergangenen Jahr gab es die Strandklangkultur zum ersten Mal. Und das Format kam an – so gut, dass eine Fortsetzung auch für dieses Jahr geplant ist, wenn es irgendwie möglich sein wird.

Ein einzigartiges Konzept zwischen Strand und Meer

Von Juni bis August werden für die verschiedensten Altersgruppen, unterschiedliche Musikformate angeboten. Das Konzept des Klangpavillions ist in drei Worten zu beschreiben: Regional, Klimafreundlich und Saisonal. Mit einem abwechslungsreichen Programm, ist für alle etwas Passendes dabei.

©Frank Kapust

Drei Studenten – eine Idee

Künstlerisch, musikalisch und handwerklich sind die drei Schöpfer von Inselklang – Jannis Tolk, Malte Sodmann und Paul Reiß – unterwegs, um den authentischsten Ton zu produzieren. Angeregt wurden sie vom Soundsystem auf Jamaika und fertigen nun selbst Klangkörper. Dabei achten sie vor allem auf die Ursprünglichkeit der Klänge und Lautsprecher.

Freiraum für Strandklangkultur

©Frank Kapust

Drei Monate hat die Gemeinde Sellin einen weißen, zehneckigen Holzpavillon und das angrenzende
Strandstück den drei Rügener Studenten am Südstrand des Ostseebads zur Verfügung gestellt. Ein Freiraum den Malte, Paul und Jannis mit ‚Strandklangkultur‘ füllen. Mit Raum für Austausch, Netzwerk, Yoga, Workshops, Bio-Bar, Film- und Tangoabenden und vor allem: gutem Sound. Klang heißt für die drei Kultur, nicht Lautstärke. Musik hören, so wie sie geschaffen wurde. Klar. Mehrschichtig. Authentisch. Etwa 28 verschiedene Modelle haben die Mittzwanziger heute entwickelt. Ästhetische Skulpturen aus hellem Holz, bronzenem Metall und geometrischen Formen, die man sich als Installation sofort in die Wohnung stellen würde.

Als filigrane, präzise gebaute Schallkunstkörper verbreiten sie klarste Akustik auf der Insel, in den öffentlichen Raum von Sellin, am See oder Strand und in der freien Natur.

Weitere Infos zu der Strandklangkultur findet ihr hier.

Foto: ©Frank Kapust


FEEDBACK

ABO