Ausstellung Granitzhaus wiedereröffnet


Berichte von Einheimischen.

Imposante Kreidefelsen, sanfte Hügellandschaften, zerklüftete Küstenlinien – die Landschaft Rügens ist so einzigartig wie ihre Entstehung. Die neue Ausstellung im Granitzhaus zeigt eindrucksvoll, wie das Gesicht der Insel geformt wurde. Ein modernes, interaktives Relief lässt uns eintauchen in die bewegte Entstehungsgeschichte Rügens. Wir sehen, wie sich einst riesige Massen Eis über die Landschaft geschoben, die Ostsee entstand, sich Buchten und Landzungen bildeten.

Interaktive Elemente für Entdecker

Besucher werden hier zu Entdeckern. In der interaktiven Ausstellung gibt es nämlich an jeder Ecke die Möglichkeit, die Insel zu erforschen, ihre besondere Tier- und Pflanzenwelt zu erkunden, aber auch Einblick in das Leben der Menschen zu erhalten. Zum Beispiel in das der Fischer, die seit jeher eng mit diesem Lebensraum verbunden sind. Zeugnisse der Vergangenheit Rügens gibt es in der „Schatzkammer“ mit einem Spinnrad oder dem Modell eines Reetdachhauses zu bestaunen. In einem weiteren Teil der Ausstellung informiert das Biosphärenreservat Südost-Rügen über seine Arbeit, die den Erhalt der Natur und ihrer Schätze in den Mittelpunkt stellt.

Neuer „Pfad der Sinne“

Im Rahmen der Ausstellungseröffnung in der vergangenen Woche erhielt das Biosphärenreservat die Urkunde als „Europäischer Charta-Park für nachhaltigen Tourismus“ von der EUROPARC Föderation. Und auch Till Backhaus, der zur Eröffnung eine Rede hielt, zeigte sich begeistert von der Arbeit des Reservats. Denn sie zeige auf Rügen vorbildhaft, wie man zu einem Vorreiter für nachhaltigen Tourismus werde. Neben der Ausstellung im Granitzhaus gab es erstmals auch eine Führung entlang des „Pfades der Sinne“ durch das Wald-Naturschutzgebiet der Granitz.

Die Ausstellung auf insgesamt 120 Quadratmetern ist zu Ostern und zu Pfingsten jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, im Mai und Oktober von 10:00 bis 16:00 Uhr sowie von Juni bis September von 10:00 bis 18:00 Uhr geöffnet.

Der Eintritt in die neue Ausstellung ist frei.

Entdecken Sie die Granitz hier.


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