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Vor wenigen Wochen haben wir in unserem Onlinemagazin das Buch „Ulrich Müther – Schalenbauten in Mecklenburg-Vorpommern“ vorgestellt. Es ist bereits in vierter Auflage im Niggli-Verlag (Zürich) erschienen. Die Autoren und Architekten Rahel Lämmler und Michael Wagner aus der Schweiz haben den Inselexperten dazu ein paar Fragen beantwortet:

Im Niggli-Verlag (Zürich) ist inzwischen die vierte Auflage des Buches „Ulrich Müther – Schalenbauten in Mecklenburg-Vorpommern“ erschienen, ein handliches, informatives, reich bebildertes und gut recherchiertes Architekturbuch, das wir Inselexperten gern auch als hochwertigen Reiseführer für besonders Interessierte einstufen, ein Buch, das 2009 zurecht mit dem DAM Architekturbuchpreis ausgezeichnet wurde.

Seine Werke sind Mythos und wahr gewordene Visionen: die Hyparschalen des Rügener Landbaumeisters Ulrich Müther (1934-2007) aus Binz. 50 dieser filigranen und doppelt gekrümmten Schalenbauten (hyperbolische Paraboloide – also Hyparschalen) hat er errechnet, entworfen und mit seinem Spezialisten-Team zu DDR-Zeiten mit Spritzbeton realisiert, unter anderem Bob- und Rennschlittenbahnen, eine Radrennbahn in Havanna, Planetarien, Messehallen, Gaststätten.

Der Binzer Rettungsturm ist eines von 50 Schalenbauwerken, die der Landbaumeister Ulrich Müther (1934-2007) mit seinen Männern von der Insel Rügen weltweit geschaffen hat. Dieser ovale Turm mit seinen Panoramafenstern sieht aus wie ein Ufo, das in den Dünen gelandet ist – direkt zwischen Strandhafer, Wildrosen, Parasolpilzen und Kiefern.