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Tag:Meeresmuseum

„Unser Planet müsste Tiefsee heißen, denn zu ihr zählen mehr als 60% der Erdoberfläche“, sagt Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums. „Gemessen an der Größe des Lebensraumes ist unser Wissen über die Tiefsee mit dem Lichtkegel einer Taschenlampe im dunklen Keller vergleichbar“, so Benke.

In der Ostsee gehen jährlich tausende Fischernetze verloren. Allein vor den deutschen Küsten sind die Positionen von hunderten verlorenen Netzen belegt. Der WWF Deutschland, das Deutsche Meeresmuseum und der Verein archaeomare e. V. haben 2013 ein Projekt zur Dokumentation der „Geisternetze“ gestartet – mit finanzieller Unterstützung der Schweizer Drosos Stiftung. Forschungstaucher dokumentierten innerhalb eines Jahres rund um die Insel Rügen 28 Hindernisse – zumeist Wracks – an denen Netze verloren gingen.

Ein wenig behäbig schwimmt er durch sein Reich, der Waxdick im Flussmündungsbecken des Ostsee-Aquariums im OZEANEUM Stralsund. Unter den vier Stören im gut 65 000 Liter fassenden Rundbecken ist er der Senior in der Gruppe. Auf mittlerweile 48 Jahre wird der alte Waxdick geschätzt und wird deshalb liebevoll „der dienstälteste Mitarbeiter des Deutschen Meeresmuseums“ genannt.