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Tag:Geschichte

Das königlich preußische Amtsgericht besticht durch seine symbolische Architektur und die typischen Klinkersteine. Die Fassade prägen besonders zwei Bauelemente.

Der Spruch „Friede ernährt – Unfriede verzehrt“steht seit 1903 in Holz gemeißelt und von Eichenlaub umkränzt über dem Eingangsportal des Amtsgerichts zu Bergen auf Rügen.
 Zwei erhabene Gebäude sind für die rügensche und Rechtsgeschichte der Stadt Bergen von Bedeutung.

Schneeflocken tanzen am Abendhimmel. In den Fenstern leuchten Sterne und in den Stuben duftet es nach ofenfrischen Plätzchen. Den Kopf auf die Hände gestützt, sitzt der Weihnachtsmann gelangweilt an seinem Schreibtisch…

Geschrieben, abgestempelt und reif fürs Museum:Das „Erste virtuelle Post-Ansichtskarten-Museum – Rügen, unsere Trauminsel“ ist eine ganz besondere Fundgrube – nicht nur für Freunde der guten, alten Postkarte. Ein Museum, das bei freiem Eintritt Tag und Nacht geöffnet hat, das gibt es nicht? Das gibt es doch! Günther Hunger aus Oschatz betreibt das „1.virtuelle Post-und Ansichtskarten-Museum – Rügen unsere Trauminsel“.

Als 1968 auf dem Hochufer von Sassnitz der Grundstein für das Rügen-Hotel gelegt wurde, war Berndt Reichel schon dabei. Bis 1995 leitete er das zur Mitropa gehörende Transithotel, das für Valuta von einer schwedischen Baufirma errichtet worden war. Die Bilder von der Grundsteinlegung, fotografiert von Harro Schack, gingen von Hand zu Hand, als sich im Juni 2016 die Ehemaligen des Rügen-Hotels trafen.

Auf den Tag genau 300 Jahre ist es her, da landete der Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. am 15. November 1715 mit rund 20 000 Mann unter Führung des Fürsten Leopold von Anhalt-Dessau an eben dieser Stelle in Groß Stresow auf Rügen.

Der Markt erhielt 1862 an der Ostseite ein neues Rathaus mit einem „Deutschnationalen Museum“. Das Hotel „Zum Goldenen Adler“ und das „Deutsche Haus“ trugen der Besuchernachfrage Rechnung.

Jaromar I. hatte mit seiner Politik und der Gründung des Nonnenklosters die Grundlage für eine Entwicklung des späteren Bergens gelegt. Der Bergener Marktbereich entwickelte sich durch die Jahrhunderte zum Handelszentrum für Rügen.

Begleiten Sie mich auf den Spuren der Entwicklung vom forum principale bis zum heutigen Marktplatz in Bergen auf Rügen . Können Sie es sich vorstellen, dass der Marktflecken Gora noch nicht existierte und Sie erklimmen die etwa 70 Meter über den Meeresspiegel zum heutigen Markt und stehen auf der Höhe mit Blick in die Weite.

Kirchen sind nicht nur Horte des Glaubens, sondern oft die einzigen Häuser, in denen die Lebensgeschichte der mit einer Stadt verbundenen Menschen nachhaltig erlebbar wird. Das trifft ebenso für die Bergener Marien – Kirche zu. In diesem südlichen Bereich hängt ein Ölgemälde des Präpositus Carl Ludwig Droysen. Er wirkte von 1783 bis zu seinem Tode 1831, also 48 Jahre – in der Bergener Gemeinde als Pastor und Seelsorger.