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Tag:Ausstellung

„Unser Planet müsste Tiefsee heißen, denn zu ihr zählen mehr als 60% der Erdoberfläche“, sagt Dr. Harald Benke, Direktor des Deutschen Meeresmuseums. „Gemessen an der Größe des Lebensraumes ist unser Wissen über die Tiefsee mit dem Lichtkegel einer Taschenlampe im dunklen Keller vergleichbar“, so Benke.

Wirft man einen Blick in den Veranstaltungskalender der KulturStiftung Rügen, fällt auf, dass im 25. Jahr der Deutschen Einheit viele Ausstellungen auch ein Spiegelbild der DDR-Geschichte sind.

In der Ostsee gehen jährlich tausende Fischernetze verloren. Allein vor den deutschen Küsten sind die Positionen von hunderten verlorenen Netzen belegt. Der WWF Deutschland, das Deutsche Meeresmuseum und der Verein archaeomare e. V. haben 2013 ein Projekt zur Dokumentation der „Geisternetze“ gestartet – mit finanzieller Unterstützung der Schweizer Drosos Stiftung. Forschungstaucher dokumentierten innerhalb eines Jahres rund um die Insel Rügen 28 Hindernisse – zumeist Wracks – an denen Netze verloren gingen.

Am 5. Oktober feiert das Dokumentationszentrum Prora das zehnjährige Bestehen seiner Dauerausstellung „MACHTUrlaub“. In diesen zehn Jahren haben 600 000 Besucher diese Ausstellung gesehen. Zudem gab es Lesungen und 70 Sonderausstellungen zu den Themen Geschichte, Architektur, Kunst, Natur und Politik, unter anderem die beeindruckende Dokumentation „Die Asche von Sobibor“, die Leni-Riefenstahl-Ausstellung und „Abgeerntet. Wer ernährt die Welt“, die Ausstellung eines Netzwerkes zu Hunger, Globalisierung und Landwirtschaft oder die Kunstausstellung mit filigranen Bronzen von Michael Jastram.

Im neuen Pavillon neben dem Gerhart-Hauptmann-Haus in Kloster ist am 4. Juni eine neue Dauerausstellung eröffnet worden. Sie beschäftigt sich mit der literarischen Moderne und beschreibt die enge Anbindung von Hiddensee an die kosmopolitischen Zentren und Themen jener Zeit.

Das Jagdschloss Granitz zeigt die Ausstellung: In bester Gesellschaft

Der Wanderfrühling naht. Wie wäre es mit einer Tour durch die Granitz? Das gleichnamige Jagdschloss bei Binz ist eines der bekanntesten Baudenkmale im norddeutschen Raum. Und genau dort – auf dem Tempelberg, umgeben von Buchen mit zart-grünen Blättern, ist eine neue Ausstellung eröffnet worden. Sie heißt: In bester Gesellschaft.

Sie sieht die kleinen Welten in unserer großen Welt und wir scheinen auf einer Exkursion zu blinden Flecken unserer Wahrnehmung: EllenNa. Bis zum 1. März sind ihre Fotografien und Installationen in der Orangerie zu Putbus, in der Galerie des Landkreises Vorpommern-Rügen, anlässlich ihres runden Geburtstages zu sehen. Ebenso werden einige der dokumentierten LandArt–Projekte von StefanNo sowie in gemeinsamer Arbeit entstandene Projekte gezeigt.