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Tag:Archäologie

In den „Schwarzen Bergen“ bei Ralswiek befindet sich das größte Hügelgräberfeld von Rügen. Die über 400 Grabanlagen aus der Slawenzeit, die größtenteils archäologisch untersucht worden sind, erstrecken sich über eine Fläche von ca. 400 x 700 m. In der Grabnekropole scheinen die Toten des gegenüber liegenden Seehandelsplatzes Ralswiek – der vermutlich älteste dauerhaft besiedelte Ort von Rügen – bestattet worden zu sein.

Rund um Lohme befinden sich zahlreiche besondere Bodendenkmäler, zu denen neben den Hügelgräbern auch jungsteinzeitliche Großsteingräber, aber auch einzelne Findlinge zählen, die eine außergewöhnliche Geschichte aufweisen.

Wie selbstverständlich ist doch das Feuer in unserer Zeit. Und wie einfach ist das Feueranzünden. Streichholz, ratsch, fertig. Wie mühsam hingegen muss das Feuermachen nach Art der Steinzeitmenschen sein?

Rügen wird seit vielen Jahrtausenden besiedelt. Die Hünengräber, Hügelgräber, Großsteingräber sind Zeugnisse längst vergangener Zeit. 4000 Jahre alt sind mehr als 50 Gräber in 27 Inselorten.

Nicht nur in der Nähe von Sassnitz sondern auch in Sassnitz selbst lassen sich zahlreiche Großsteingräber und Hügelgräber aus der Stein- und Bronzezeit entdecken.

Auf dem nördlichsten Teil der Insel Rügen können zahlreiche archäologische Funde erkundet werden. Dazu gehören imposante Großsteingräber, Burgwälle, Reliefsteine oder Hügelgräber.

Da schlagen Archäologenherzen höher: Im slawischen Burgwall von Arkona sind bei Rettungsgrabungen Pfostengruben eines circa 8 mal 12 Meter großen Zeremoniengebäudes entdeckt worden. Möglicherweise war dieses Kulthaus noch länger, doch Küstenabbrüche haben die achte Grube in der Ostsee versinken lassen.

Sie gilt als der „Olymp der Ostsee“: die slawische Tempelburg am Kap Arkona. Hier wurde einst Götterkult betrieben. Hier wurde Geschichte geschrieben. Und genau diese Geschichte hat der Historiker Fred Ruchhöft erstmals umfassend dokumentiert in dem Buch „Die Burg am Kap Arkona – Götter, Macht und Mythos“.