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Kategorie:Natur

Eine typische und übrigens sehr alte Rüganerin ist jetzt gekrönt worden. Ihr Name: Pycnodonte vesicularis. Das liest sich wie eine Mischung aus Zahncreme und einer Viruskrankheit bei Huftieren, ist aber die ganz gemeine Schreibkreide-Auster, die vor circa 100 bis 66 Millionen Jahren vor unserer Zeit lebte, eine so genannte Dickschalen-Auster.

Bereits am 11. Februar heißt es zum ersten Mal in diesem Jahr „Leinen los“ ab Baabe-Bollwerk für eine Robbenexpedition in den Greifswalder Bodden. Auf der vom WWF und dem Bundesamt für Naturschutz zertifizierten Naturfahrt können die Fahrgäste mit etwas Glück seltene Kegelrobben beobachten.

Die Eisente wurde vom Verein Jordsand zum Seevogel des Jahres 2017 gewählt. Hintergrund dieser Wahl ist die besorgniserregende Bestandesentwicklung der noch vor kurzem weltweit häufigsten Meeresente.

Der Zicker-Berge-Rundweg ist zur Wahl von „Deutschlands schönsten Wanderwegen“ in der Kategorie „Tagestouren“ nominiert. Ob er gewinnt, hängt ganz von Ihnen, liebe Leser, ab!

Der Putbuser Park zeigt nicht nur deutliche Merkmale eines Englischen Landschaftsgartens auf, vielmehr lassen sich auch freimaurerische Symbole in der Gartenarchitektur erkennen.

Vor fast genau einem Jahr hat Mark Ehlers der Lüneburger Heide den Rücken gekehrt und ist längst angekommen im Nationalpark Jasmund, im kleinsten Nationalpark Deutschlands. „Ich fühle mich wohl hier auf der Insel“, sagt der Geschäftsführer des Nationalparkzentrums Königsstuhl.

Unter dem Motto „Lüttenweihnachten – Weihnachten für die Tiere“ lädt das Biosphärenreservat Südost-Rügen Einwohner und Gäste am 17. Dezember 2016 von 15:00 bis 17:00 Uhr zu einer Adventsveranstaltung in das Infozentrum Granitzhaus am Jagdschloss Granitz ein.

Sie hat den Baumwipfelpfad im Naturerbe Zentrum Rügen (NEZR) in jeder Jahreszeit und zu fast jeder Tages- und Nachtzeit auf sich wirken lassen. „Es ist immer wieder ein tolles Naturerlebnis“, schwärmt Ulrike Döhring, die von einer Wanderung über den Baumwipfelpfad sagt, dass man in luftiger Höhe geerdet und eins mit der Natur wird, wenn man sich darauf einlässt. „Jetzt im Winter klingt der Wald ganz anders als im Sommer“, erzählt sie.

Das Biosphärenreservat engagiert sich seit vielen Jahren für den Schutz der seltenen Haselmaus. Gemeinsam mit Rügener Schulen wurden in der Vergangenheit beispielsweise Haselmauskästen gefertigt und in für die Tiere geeigneten Lebensräumen installiert.

Der 14. November 2016 verspricht uns eine spannende Fotonacht, denn der Mond erscheint uns absolut voll und riesengroß. Wir Inselexperten würden uns aber riesig über Supervollmond-Fotos freuen, die auf Rügen in jener Nacht aufgenommen werden und einen Inselbezug vermitteln.