Insel Rügen | Das Online-Magazin der Insel Rügen.

Author: Maik Brandenburg

Glaspferd, Schneemann, Pinguine, Kugeln, Vasen, Fischen und gar merkwürdige Exoten zählen zum Angebot des Binzer Glasbläsers André Blumberg.

Im Wald, da sind die Räuber. Genauer gesagt, die Pilzräuber. Noch genauer: Eine Gruppe von Urlaubern und Einheimischen, die sich der Führung von Eckhard Berger anvertrauen, um reichlich Beute zu machen.

Vor kurzem habe ich die alte, orangefarbene Badehose wiedergefunden. Plötzlich war sie da, aufgetaucht wie das Blech-U-Boot aus den Tiefen meiner Vergangenheit. Das Boot hatten meine Eltern gefunden, als sie ihre Wohnung umbauten.

Zu einer Bademodenschau gehört Wasser, unbedingt. Da die Show, der Temperaturen wegen, nicht in der Ostsee stattfinden konnte, ließ es Petrus ein wenig regnen. Es war sein Beitrag zum Auftritt der fünf Damen und des einen Herren vom Modeteam Dresden am vergangenen Wochenende. Nahe der Binzer Seebrücke sprangen und tanzten sie durch eine an Historie und Histörchen reiche Geschichte.

Am 9. Mai startet zum 4. Mal das regionale Frühlingsfest auf Rügen. Und dieses Jahr zum 1. Mal in Frankenthal auf dem Gutshof zwischen Samtens und Poseritz. Musik gibt’s von „KoggenFolk“ aus Stralsund, ein Kinderprogramm, eine Tombola, eine Ausstellung zu Streuobstwiesen in M-V sowie eine Bilderschau gehören zum Programm. „Ökologisch fair gehandelte Produkte“, so die Veranstalter, sind im Angebot, darunter viele Firmen und Produkte der Insel.

Die Badelust im Wandel: Hans Knospe lichtete mehr als 80 Jahre lang Urlauber auf Rügens Stränden ab.
Man muss sich das so vorstellen: In den Strandkörben hecheln die Vermummten, gepresst ins Textile, sommerlich leicht zwar, doch alles verhüllend, was Fleisch, was Haut. Es sind die Zwanziger des letzten Jahrhunderts, eine rigide Moral zwingt in die absolut Unfreie Körperkultur.

Ich hasse das Meer nicht. Ich betrachte es nur lieber vom sichereren Ufer aus. Das liegt einzig an meiner chronischen Seekrankheit. Sie beutelt mich nicht permanent, doch für den nächsten Schub reicht es schon, mir ein Meer bei Sturm vorzustellen. Ganz zu schweigen von einer Reise unter Segeln.

Lange vor Atlantis oder lange danach versank Vineta. Ob es dieses Atlantis gab, darüber bin ich mir nicht sicher; ob seine Mauern nun Fischheim sind und Krakenstube, ist nicht gewiss. Dass Vineta existierte – erst als merkantiles Eden, nun auf dem Grunde der Ostsee, hinweggerafft durch das von der Gier seiner Bewohner erboste Meer -, darüber habe ich nicht die geringsten Zweifel.

Wer fürchtet sich vorm schwarzen Mann? Für die Kinder um Stralsund, die so schon vor hundert Jahren riefen, war das nicht nur ein Spruch. Sie wussten genau: Ihr schwarzer Mann hieß Johannes Kröger.

Was haben Rügen und Monaco gemeinsam? Richtig, die vielen Sonnenstunden.
Und was noch? Genau – den Fürstlichen Yachtclub. Yachtclub? Auch noch Fürstlich? Klingt merkwürdig, aber genau so ist es: Auch Deutschlands größte Insel fährt unter adligen Segeln.