Ein Frühling auf Rügen. #1 Angeln


Gudrun Krueger, Jahrgang 1982, kommt aus Greifswald und studierte in Stralsund. Nach ihrem Studienabschluss ging sie 2007 nach Dänemark, und kehrte drei Jahre später nach Deutschland zurück. Erneute drei Jahre später fing sie bei der Tourismuszentrale Rügen an, in der... mehr

Wenn der Raps blüht und der Flieder sich von seiner lila Seite zeigt, der Rhabarber voll im Saft steht und Spargel gestochen wird, dann ist Hornfischzeit auf Rügen. Wie der Hering zieht auch dieser schlanke, schnelle Räuber mit seinem markanten Spitzmaul und den grünen Gräten in die Bodden- und Küstengewässer, um seine Frühlingsgefühle tanzen zu lassen. Rügen hat nämlich die idealen Laichgewässer und die beste Kinderstube für diesen Atlantikbewohner. Strandspaziergänger können den Hornfisch sogar beim Liebesspiel beobachten. Immer dort, wo das Wasser merkwürdig blubbert, ist der Hornfisch zugange, nicht selten sogar nur einen Meter vom Ufer entfernt. Da schlagen auch die Anglerherzen höher. Beliebte Fangplätze sind unter anderem am Rassower Strom, rund um Wittow, in der Stresower Bucht, im Strelasund oder im Greifswalder Bodden vor Lauterbach.
Und so nahmen sich die drei Angel-Enthusiasten Robby, Frank und Dieter ihre Angelrute in die Hand und begaben sich mit Nina Hüpen-Bestendonk alias smaracuja und ihrer Kamera auf ein Boot und nahmen Kurs auf den Greifswalder Bodden in der grün-grätigen Hoffnung möglichst viele Mai-Delikatessen ergattern zu können.
Was dabei raus gekommen ist, sehr Ihr hier – in unserem 1. Teil der Reihe „Ein Frühling auf Rügen“.


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