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Die Zitrone des Nordens zeigt ihre volle Pracht von August bis Dezember. In Orange bis Gelb schmückt sie die Dünen und Wälder. Sanddorn (lat. Hippophae rhamnoides) kommt ursprünglich aus Asien (Nepal). Da die Pflanze aber ein echter Überlebenskünstler ist, fühlt sie sich jetzt auf der ganzen Welt heimisch. Hier in Deutschland wird sie in Schleswig Holstein, Mecklenburg Vorpommern und Brandenburg auf Plantagen angebaut. Sanddorn wird vor allem als Marmelade, Likör und Saft verkauft, aber auch in der Kosmetik und Medizin wird der Sanddorn verarbeitet (Gesundheitssäfte, Nahrungsergänzungsmittel, Hautpflegeprodukte).

Die orangefarbene Beere ist eine echte Vitaminbombe.
Sie enthält deutlich mehr Vitamin C als Zitrusfrüchte und hat außerdem auch viele andere Vitamine. Hauptsächlich wegen ihres hohen Vitamin-B12-Gehalts  ist sie für Vegetarier sehr interessant wichtig, da dieses Vitamin sonst nur überwiegend in Fleisch vorkommt. In der Agrarwirtschaft spielte Sanddorn lange keine Rolle. Erst ab 1980 hat man angefangen, Plantagen zu nutzen. Sanddorn anzubauen und zu ernten ist sehr aufwändig, da die Pflanze erst nach sechs bis acht Jahren das erste Mal erntereif ist. Hier auf Rügen wird Sanddorn am Kap Arkona angebaut. Sie können dort selber ernten und Sanddornprodukte kaufen. Und wenn Sie das nicht wollen, entdecken Sie vielleicht bei Ihrem nächsten Badebesuch einen Sanddornbusch. Schauen Sie genau hin! Und vergessen Sie nicht, Sanddorn-Souvenirs kommen immer gut an!

Die großen Inselexperten danken den kleinen Inselexperten von der Freien Schule Rügen in Dreschvitz, dass sie uns den Begriff „Sanddorn“ mit ihren Worten für „Dingens – Rügen von A bis Z“ umschrieben haben.

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Der Naturstrand in Alt Reddevitz
XX. Rügener Kabarett-Regatta wieder mit vollen Segeln auf Kurs

Fiedje Herold

Ich bin Fiedje Herold, 15 Jahre alt, wohne in Sellin und besuche das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen. Seit ich laufen kann, spiele ich Fußball. Seit dem Frühjahr verbringe ich viel Zeit auf dem Wasser beim Surfen. Meine Lieblingsfächer sind Englisch, Philosophie und Sozialkunde. Mit Zahlen und Formeln kann ich leider nicht viel anfangen. Später möchte ich studieren und dann eventuell für eine Zeitung oder einen Sender arbeiten. Bei den Inselexperten absolvierte ich im Juni 2016 ein zweiwöchiges Praktikum.

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