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Man spricht oft von der Südsee und wir wissen auch, dass es eine Nordsee gibt. Und weil es jetzt die Nordsee gibt, gibt es keine Westsee mehr. Irgendwie verwirrend, aber jetzt beschäftigen wir uns mit dem schönsten See, der Ostsee. Halt! Warum eigentlich Ostsee und nicht etwa „Ostmeer“? Um diese Frage zu beantworten, müssen wir in der Zeit zurück reisen, denn es waren die Seemänner, die die Meere als Seen bezeichneten. Soweit zur Namensgebung.

Das Mare Balticum gilt als das größte Brackwassermeer der Erde,
das bedeutet, dass die Ostsee einen sehr geringen Salzgehalt hat – zwischen 0,1-1,0 %. Die Ostsee ist etwa so groß wie Paraguay. Über 412.500 Quadratkilometer erstreckt sich das wohl schönste Binnenmeer der Welt und ist der Lebensraum vieler Tierarten.

Was verbindet man denn mit der Ostsee?
Strandkörbe, Steilküsten, Fischbrötchen und natürlich die frische Seeluft. Aber das kann doch nicht alles sein. Ostsee lässt sich nicht definieren. Sie ist für jeden etwas anderes. Für einige Erlebnis, für andere Erholungsort und für wenige auch der Arbeitsplatz. Die Ostsee ist ein Meer. Aber eigentlich ist sie “Meer als das”. Sie gibt und sie nimmt. Wortwörtlich, denn es muss oft Sand aufgeschüttet werden, damit einige Strände nicht verschwinden. Zum Beispiel auf Hiddensee. Wenn man diese Küstenschutzmaßnahmen nicht treffen würde, könnte man eines Tages vom Darß bis nach Hiddensee wandern. Auf jeden Fall ist die Ostsee wunderschön, mal ruhig, mal aufgewühlt, mal spiegelglatt. Sie hat etwas Mystisches. Kein Wunder also, dass viele Touristen hunderte Kilometer fahren, nur um hier zu sein.

Die großen Inselexperten danken den kleinen Inselexperten von der Freien Schule Rügen in Dreschvitz, dass sie uns den Begriff „Ostsee“ mit ihren Worten umschrieben haben.

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Fiedje Herold

Ich bin Fiedje Herold, 15 Jahre alt, wohne in Sellin und besuche das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium in Bergen. Seit ich laufen kann, spiele ich Fußball. Seit dem Frühjahr verbringe ich viel Zeit auf dem Wasser beim Surfen. Meine Lieblingsfächer sind Englisch, Philosophie und Sozialkunde. Mit Zahlen und Formeln kann ich leider nicht viel anfangen. Später möchte ich studieren und dann eventuell für eine Zeitung oder einen Sender arbeiten. Bei den Inselexperten absolvierte ich im Juni 2016 ein zweiwöchiges Praktikum.

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