Pures Badevergnügen auf Rügen


Pures Badevergnügen auf Rügen
Berichte von Einheimischen.

Na? Wer war in diesem Jahr bei seinem Rügenbesuch schon in der Ostsee? Jana aus Jena? Oder Manni aus München? Kerstin aus Kleve oder Karin aus Kiel? Oder waren etwa Erik aus Essen und Lena aus Landau schon in den Fluten? Wer weiß. Euch kommen diese Namen und Orte irgendwie bekannt vor? Klar doch: Sie stammen vom neuen PUR-Album. In dem Song heißt es auch: „Wir lieben das Leben und leben es gern. Wir stehn auf einem guten Stern.“ Und dieser Stern bietet auch Badevergnügen auf Rügen – und zwar pur!

Denn die Ostsee vor Rügen ist eine saubere „Sache“.
Ab Mai wird sie regelmäßig im Zweiwochenrhythmus kontrolliert. Um diese Aufgabe werden die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes von ihren Kollegen echt beneidet, denn sie dürfen dort arbeiten, wo andere das Urlaubsvergnügen genießen – am Strand.

Zunächst schauen die Kontrolleure sich das Umfeld an, die Toiletten, die Abfallbehälter, die Sauberkeit der Strände. Zu jeder Vor-Ort-Kontrolle gehört auch die Entnahme einer Wasserprobe von 250 Millilitern an einer Stelle, an der das Wasser ungefähr einen Meter tief ist. Dort wird das Probenglas etwa 30 Zentimeter unter der Oberfläche gefüllt und kommt dann in eine Kühltasche. Die Wasserproben werden im Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGuS) auf Bakterien untersucht, die auf eine Verunreinigung mit Abwasser hindeuten und die Wundinfektionen und Magen-Darm-Probleme verursachen können. Die Ergebnisse der Analyse werden anhand von Richt- und Grenzwerten, die von der EU vorgegeben sind, beurteilt und den Gesundheitsämtern weitergemeldet.

Auf der Badegewässerkarte von Mecklenburg-Vorpommern sind diese Ergebnisse dann auch zu sehen.
Und Rügen schneidet dort besonders gut ab. Das freut natürlich auch Jana aus Jena, Manni aus München, Kerstin aus Kleve oder Karin aus Kiel. Badespaß pur ist auch in diesem Jahr an Rügens Stränden angesagt. Also: Handtuch geschnappt – und ab in die Fluten.

Besonders sauber ist die Ostsee übrigens dort, wo die Blaue Flaggen wehen. Die Auszeichnung wird verliehen, wenn bestimmte Anforderungen bezüglich des Umweltmanagements, der Umweltkommunikation erfüllt sind, ausreichende Entsorgungsbereiche für (Sonder-) Abfälle und Abwasser und die standardgemäßen Sicherheitsaspekte beachten werden. Die Blaue Flagge ist das erste gemeinsame Umweltsymbol, das für jeweils ein Jahr vergeben wird. Die Kampagne wird durchgeführt für Sportboothäfen, Strände und für Badestellen an Binnenseen.

Am 27. Mai 2016 findet übrigens die Auszeichnungsveranstaltung für Badestellen und Sportboothäfen von Mecklenburg-Vorpommern in Warnemünde statt. Und Rügen kommt ganz sicher wieder mit Blauen Flaggen für Binz, Baabe, Sellin und Göhren sowie für Vitte (Hiddensee) zurück. Wir bleiben dran.

www.badewasser-mv.de


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