„Dingens – Rügen von A bis Z“: F wie Flunder


Berichte von Einheimischen.

„Meine liebe Scholle, da bin ich aber platt, Fisch“, sagte die Flunder, als sie sich im Spiegel betrachtete.

Und tatsächlich – die Flunder ist ein Plattfisch und eine Unterart der Scholle. Sie ist in den europäischen Küstengewässern zu Hause und kann auch vor unserer Haustür im Bodden und in der Ostsee gefangen werden. Sie hat einen stark abgeflachten Körper, der stromlinienförmig ist. Das Besondere daran: ein kleiner Mundspalt und die Augen auf der Oberseite des Körpers, meistens auf der rechten Seite. Die Oberseite ist grünlich oder bräunlich und mit kleinen schwarzen oder auch gelben Flecken übersät. Damit tarnt sie sich, wenn sie am Meeresboden schwimmt. Sie gräbt sich auch mit kleinen, „flatterhaften“ Bewegungen in den Meeresboden ein.
Die Flunder wird maximal 50 bis 60 Zentimeter lang und ist gebraten oder geräuchert eine Delikatesse. Sie schmeckt einfach „flunderbar“.

Wir freuen uns, dass die Kinder der Freien Schule Dreschvitz uns die Flunder für die Serie „Dingens – Rügen von A bis Z“ umschrieben haben.


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