Mönchgut ist ein mythisches Land mit einzigartigen Naturerlebnissen


Mönchgut ist ein mythisches Land mit einzigartigen Naturerlebnissen
Susanne Burmester lebt seit 1990 auf Rügen. Sie schreibt über Kunst und Künstler, für spannende touristische Imageprodukte und gerne über kulturelle Höhepunkte des Insellebens. Als Galeristin für zeitgenössische Kunst ist sie viel unterwegs. Das schärft den Blick für das Glück... mehr

Seit der Slawenfürst Jaromar II. den Mönchen von Eldena 1252 die Halbinsel Reddevitz schenkte, träumt das „Mönike Guedt“ seinen eigenen Traum. Die einzigartige Inselgruppe ist auf drei Seiten von Wasser umspült. Lange Zeit war sie durch den Mönchgraben vom Mutterland Rügen getrennt. Darum hat sich Mönchgut bis heute viele seiner Traditionen bewahrt. Fast dreißig Quadratkilometer ist die Halbinsel Mönchgut groß. Sie besteht aus verschiedenen Inselkernen. Ob Groß Zicker, Gager oder Middelhagen, ob Lobbe, Alt Reddevitz, Mariendorf oder Baabe, ob Göhren, Thiessow oder Klein Zicker – wie die Menschen, haben sich auch die Landschaften ihren Eigensinn bewahrt.

Die Boddengewässer heißen Having, Hagensche Wiek, Zicker See oder Kaming, die eiszeitlichen Höhen sind Landhäupter und heißen hier Höft.
Das Mönchgut ist die Halbinsel der harmonischen Gegensätze. Sanfte Hügel wechseln sich mit flachen Landstreifen ab, die manchmal nur einen halben Meter über dem Meeresspiegel liegen. Land und Wasser behaupten sich gleichberechtigt, Bodden und Ostsee strahlen um die Wette. Weit geschwungene Sandstrände werden durch steile Kliffs unterbrochen, in denen seltene Vogelarten nisten. Stille Dörfer verstecken sich im Hinterland, lebendige Badeorte glänzen mit historischer Bäderarchitektur.

Mönchgut gehört zum Biosphärenreservat Südostrügen, denn der Naturschutz war hier schon immer selbstverständlich.

Mönchgut hat die Künstler inspiriert – wer ihnen folgt, entdeckt die einzigartige Schönheit. Die wunderschöne und vielgestaltige Landschaft Mönchguts verspricht viel und hält alles. Jeder Ausflug stimuliert die Sehnsucht nach mehr. Wer im Frühjahr von den Gagerschen Höhen über den Bakenberg zum Zickerschen Höft wandert, findet Leberblümchen, Schlüsselblumen und Buschwindröschen. Reitend über die Höfte und auf einsamen Hochuferwegen zwischen den Wassern bieten sich immer wieder spektakuläre Blicke. Gute Wanderwege führen zu den schönsten Orten der Halbinsel. Blicke über Land und Wasser rufen Erinnerungen an uralte Märchenerzählungen wach. Versteckte Orchideenwiesen laden zum Picknick ein. Die Radwege führen über sanfte Hügel, vorbei an Schafweiden und Streuobstwiesen zu romantischen Rastmöglichkeiten. Sie sind ein Erlebnis für die ganze Familie und Radwanderer finden auch für eine Nacht Quartier. Ferien auf Mönchgut, das ist Erholung mit allen Sinnen.


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