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Im vergangenen Jahr hat Matthias Knossalla aus Wiesbaden einen sensationellen 2. Platz beim ersten Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen belegt. „Ich hab mich gerade mal eben dem Michi Raelert vorgestellt“, sagte er damals in einem Interview. Und das klang wie eine Kampfansage. Beim 2. Insel-Triathlon treten die beiden wieder gegeneinander an.

Hallo Matthias, willkommen zurück beim Strandräuber IRONMAN 70.3 Rügen. Welches Ziel hast Du Dir für diesen Triathlon gestellt?

 

Ich freue mich sehr, wieder beim IRONMAN 70.3 auf Rügen dabei zu sein. Im letzten Jahr war es wirklich eine große Überraschung für mich, Zweiter hinter Michael Raelert zu werden. Natürlich habe ich sehr davon profitiert, dass das Schwimmen aus Sicherheitsgründen abgesagt werden musste. Da dies sicher in diesem Jahr nicht wieder passieren wird, ist mein Ziel ein Top-10-Platz.

 

Was gefällt Dir an Rügen?

 

Ich habe letztes Jahr schon Kap Arkona und die Kreidefelsen besichtigt. Wirklich einmalig! Zudem gefällt mir die Bäderarchitektur sehr. Ich kann jedem Starter hier nur raten, ein paar Tage länger zu bleiben und sich diese tolle Insel einmal genauer anzuschauen.

 

Betreibst Du Ausgleichssportarten?

 

Ich bin ein großer Basketball-Fan und spiele ab und zu auch selber noch. Auf dem Weg nach Rügen haben wir uns in Berlin drei Spiele von Dirk Nowitzki und dem deutschen Team bei der Europameisterschaft im eigenen Land angeschaut. Grandios! Im Winter gehe ich auch sehr gerne Snowboarden, allerdings sinkt meine Risikobereitschaft enorm mit steigender Leistung im Triathlon. Es gilt immer, Verletzungen zu vermeiden.

 

Wie sieht Deine wettkampffreie Zeit aus?

 

Ich liebe es, die Welt zu bereisen. Daher starte ich auch in jeder Saison bei mindestens einem IRONMAN-Rennen, bei dem ich noch nicht war. Nach meinem Rennen in der Türkei freue ich mich aber schon wahnsinnig auf den Südafrika-Urlaub mit meiner Freundin. Da bleibt dann sogar mal das Fahrrad zu Hause.

 

Welchen Tipp hast Du für Athleten, die auf Rügen ihren ersten IRONMAN 70.3 bestreiten?

 

Beim IRONMAN 70.3 geht es um die richtige Einteilung seiner Kräfte. Ich sage meinen Athleten immer, dass sie den Wettkampf nie als Aneinanderreihung dreier Einzelsportarten betrachten sollen. Wer beispielsweise beim Radfahren zu viel Gas gibt, wird beim Laufen dafür bezahlen müssen. Ein gleichmäßiges „Pacing“ ist der Schlüssel zum Erfolg. Die Besonderheit auf Rügen ist das Schwimmen in der Ostsee. Man sollte vorher unbedingt mal im Freiwasser trainiert haben. Das hilft gerade den Athleten, die ein bisschen Angst vor der Auftaktdisziplin haben.

 

Vielen Dank, Matthias! Wir wünschen Dir alles Gute für Deine weiteren Rennen!

 

 

INTERVIEW: IRONMAN

 

 

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