Rügens Badewasser – eine saubere Sache


Rügens Badewasser – eine saubere Sache
Berichte von Einheimischen.

Sorglos in die Fluten springen, das können Einheimische und Touristen an der Küste von Mecklenburg-Vorpommern, denn hier ist die Badewasserqualität an 441 Badestellen ausgezeichnet. Das sind die Werte für das Jahr 2014. Dafür stehen auch die blauen Punkte auf der interaktiven Badewasserkarte des Landes, die unter www.badewasser-mv.de abgerufen werden kann.

Die Inseln Rügen und Hiddensee nehmen mit ihren ausgezeichneten Sand- und Naturstränden einen Spitzenplatz ein.
Wie eine blaue Perlenkette reihen sich die so bewerteten Kontrollstellen aneinander – vom Nordstrand auf Wittow bis zum Thiessower Haken, von Altefähr bis nach Sassnitz und Kloster auf Hiddensee. Rügen hat insgesamt 56 Kilometer Sandstrände, 27 Kilometer Naturstrände und 2,8 Kilometer Boddenstrände, die Jahr für Jahr rund eine Million Gäste anlocken.

Gelegentliche Einschränkungen gibt es durch angeschwemmte Algen und Seetang bei Sturm aus bestimmten Richtungen, aber die Kurverwaltungen sind mit ihrer Technik zur Strandreinigung darauf eingestellt. Die Gemeinde Glowe und das Amt Nordrügen planen zudem den Bau einer Seetang-Aufbereitungsanlage, ein Förderantrag für die 2,3 Millionen Euro teure Anlage wurde bereits gestellt. Geplanter Baubeginn: voraussichtlich noch in diesem Jahr.

Im Mai haben die Gesundheitsämter die regelmäßigen Badewasserqualitätskontrollen gestartet, bei denen bis zum 10. September im Vierwochenrhythmus Seen und Strände im Land beprobt und auf Bakterienbelastung untersucht werden. Dazu müssen die Mitarbeiter in bestimmten Wassertiefen in Ufernähe Proben nehmen, neugierig beobachtet von den Strandbesuchern.

Saubere Strände, sauberes Badewasser – was will man? Meer!

 

 

 

 

 


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