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Er bringt Farbe in den grauen Dezember: der Weihnachtsstern, eine Pflanze aus der Familie der Wolfsmilchgewächse (Euphorbiaceae).

Zu Hause ist diese Pflanze eigentlich in Mittel- und Südamerika,
wo der Strauch eine stattliche Höhe von fünf Metern erreichen kann. Die Blätter sind dunkelgrün und leicht gezackt. Obwohl diese Blätter selbst schon durch ihre intensive, schon fast leuchtende Farbe eine Zierde sind, wird der Weihnachtsstern hauptsächlich wegen seiner bunten Hochblätter, der Brakteen, kultiviert. Diese Brakteen sind ursprünglich karminrot. Heute gibt es durch spezielle Züchtungen auch weiße Weihnachtssterne und Pflanzen mit fast jeder Farbe, wobei nicht jede Farbe echt ist. Auch Gold- und Silberglitter ist nicht aus ihr erwachsen.

Wenn der Weihnachtsstern nicht mehr als 12 Stunden Licht bekommt, beginnt er zu blühen. Darum verordnen Zuchtbetriebe diesen Pflanzen künstliche Nachtruhe mit schwarzen Folien. So können auch Sie den Weihnachtsstern zu jeder Jahreszeit zur Blüte bringen. Einfach mal ausprobieren, denn die Pflanzen sind mehrjährig. Sie vertragen auch das Zurückschneiden und den Sommer im Freien.

 

 

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