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Was tun, wenn man auf einer Insel Weihnachten feiern will, aber keinen Wald hat, in dem Tannen oder Kiefern wachsen? Die Hiddenseer haben das Problem im 19. Jahrhundert gelöst, indem sie bemerkenswerte Bügelbäume bastelten.

Anstelle eines geschmückten Tannenbaumes wurden eiserne Fassreifen oder Weidenruten ineinander gesteckt,

zwei größere unten, zwei kleinere oben. Diese Bögen wurden an einer Stange befestigt, die auf einen Fuß gestellt wurde. Dann umwickelte man alles mit Buchsbaum, Wacholder oder Seidenpapier. An die Außenrundungen der Bügel wurden Kerzen gesteckt. Dazwischen zog man Schnüre, an denen vergoldete Nüsse, Backpflaumen, Zuckerwerk, Plätzchen, Äpfel und Lebkuchen nach Herzenslust ihren Platz fanden. Fertig war der Bügelbaum, heute noch mancherorts zu entdecken zwischen Neuendorf und Grieben.

Bügelbaum

 

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