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Schon die ersten Sommerfrischler Ende des 19. Jahrhunderts suchten in Sassnitz vor allem Erholung in gesunder Luft. Auch heute noch sorgen die Wälder an der Kreideküste und die Nähe zur Ostsee für ein besonders gesundes Klima. Doch auf Jasmund wird auch das bedeutendste Rügener Naturprodukt für Gesundheit und Schönheit abgebaut – die Rügener Heilkreide. Schon 1910 wurde sie zu Heilzwecken verwandt. Physiotherapeuten und Wellness-Spezialisten auf Rügen setzen sie auch heute wieder erfolgreich ein. Die Kreide, die im Kreidewerk Klementelvitz nahe Sassnitz abgebaut wird, wirkt bei rheumatischen Krankheiten und Erkrankungen des Bewegungsapparates ebenso, wie bei Gicht, Osteoporose und Muskelverspannungen.

 

Die Rügener Kreide besteht zu 98 Prozent aus Kalziumkarbonat und verschiedenen Spurenelementen.
Meistens wird sie als 45 Grad warme Paste in bis zu zwei Zentimeter dicken Schicht auf die Haut aufgetragen. Diese reagiert darauf mit erhöhter Stoffwechseltätigkeit. Angeregt durch die Kreidepackung, befreit sie sich von Giften und Schlacken. Die besonders feincremige Struktur der geruchsneutralen Rügener Heilkreide verwöhnt die Haut und steigert das Wohlbefinden. Sie regt die körpereigene Hautfettung an und wirkt daher überhaupt nicht austrocknend.

 

Über die Geschichte von Abbau und Nutzung der Kreide auf Rügen informiert das Kreidemuseum in Gummanz. Individuelle Angebote für seine Gäste stellt unter anderem die TouristService Sassnitz zusammen und offeriert gesunde Arrangements rund um die Kreide. Bei einer Übernachtung nach Wahl, erfahren die Gäste dabei eine Anwendung mit der Jasmunder Heilkreide durch erfahrende Physiotherapeuten. Während einer Schiffstour entlang der Kreideküste erleben sie die Schönheit ihrer strahlenden Pracht vor dem Blau der See und dem Grün der Wälder und können auf einer geführten Wanderung auf dem Hochuferweg spektakuläre Ausblicke genießen.

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Bart aber herzlich
Mystische Hügelgräber haben schon die Romantiker begeistert

Susanne Burmester

Susanne Burmester lebt seit 1990 auf Rügen. Sie schreibt über Kunst und Künstler, für spannende touristische Imageprodukte und gerne über kulturelle Höhepunkte des Insellebens. Als Galeristin für zeitgenössische Kunst ist sie viel unterwegs. Das schärft den Blick für das Glück der kleinen Dinge und die Unverwechselbarkeit der Provinz.

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