Wer hält noch am Sommer fest? Wir feiern gleich Oktoberfest!


Berichte von Einheimischen.

Auf Arkona sind die Trecker geschmückt, die Erntekronen gebunden. Und – ganz wichtig – das Bier ist gekühlt. Am Sonnabend, dem 27. September, wird auf dem Rügenhof in Putgarten das traditionelle Erntefest gefeiert. Los geht es um 11 Uhr mit einem Ernteumzug von Fernlüttkevitz zum Rügenhof mit allerlei fahrbarem Gerät. Die offizielle Begrüßung und Eröffnung durch die Bürgermeisterin und den Geschäftsführer der Tourismusgesellschaft Arkona ist um 11.30 Uhr, bevor der Fanfarenzug aus Sellin ein Platzkonzert gibt. Am Nachmittag treten dann „De Jasmunder Plattdänzer“ und die „Pep Steps“ auf.

Um 13 Uhr sind die Pferde gesattelt oder eingespannt für das Reitturnier und das Kutschenrennen mit dem Reit- und Fahrverein Kap Arkona e.V. Um 19.30 Uhr beginnt der Erntetanz in der Kulturscheune (der Eintritt ist frei). Dazu spendiert die Jägerschaft Putgarten den Gästen ein gebackenes Schwein. Kulinarische Leckerbissen gibt es aber auch schon tagsüber auf dem Rügenhof, denn der Rügener Köcheverein steht wieder an der großen Kohlpfanne.

Da sage noch jemand, auf Rügen komme alles etwas später:
In Göhren und im Lauterbacher Hof wird bereits am 27. September zum Oktoberfest eingeladen. Und im IFA-Ferienpark will der Bürgermeister von Binz am 3. Oktober mit dem Fassanstich das Oktoberfest in Rügens größtem Ostseebad eröffnen.

Wen jedoch nicht die Blume auf dem Bier, sondern die echten Blumen im Revier anmachen, der kann am Sonnabend, dem 27. September, von 13 bis 15 Uhr am Rügenhaus in Zirkow Pflanzen tauschen – eine Staude für seltene Sämereien, eine Dahlienknolle vielleicht für das zarte Pflänzchen, das in Nachbars Garten wächst. Und vielleicht macht ja auch jemand mit der blauen Blume der Romantik die Aufwartung. Passen würde das schon – schließlich feiern wir 2014 den 240. Geburtstag von Caspar David Friedrich und das Jahr der Romantik.

 

P.S.: Unser Inselexperten-Tipp für Hobby-Köche

Ab sofort werden auf dem Rügenhof große Weißkohlköpfe für die Zubereitung von Kohlrouladen oder anderen „kohlinarischen“ Genüssen verkauft.

 

Fotos: Holger Vonberg


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