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Am Sonntag fällt im Ostseebad Binz der Startschuss für den ersten Strandräuber IRONMAN 70.3 auf Rügen. Die IRON BAY am Binzer Strand ist eröffnet, die Triathleten testen bereits die Strecken. Und auf einer Pressekonferenz wurden am Vormittag die Top-Sportler vorgestellt, unter ihnen Yvonne van Vlerken aus den Niederlanden, die im vergangenen Jahr den IRONMAN in Florida gewonnen hat und wegen einer Verletzung lange pausieren musste: „Ich bin jetzt wieder fit und ganz begeistert von der Atmosphäre, von dem schönen Ostseebad, dem tosenden Meer und den Gastgebern.“

Horst Reichel, der Mitte August den IRONMAN in Schweden gewonnen hat, ist gespannt auf die Renn-Atmosphäre und freut sich über das große und starke Starterfeld. „Wenn 1.300 Triathleten hier antreten, dann spricht das für den Austragungsort, die Insel Rügen. Viele von uns sind mit Familie angereist, bleiben ein paar Tage länger, nutzen die Zeit auf dieser schönen Urlaubsinsel, um ein bisschen zu entspannen. Und natürlich, um den Wettkampf zu bestreiten.“

Einer seiner stärksten Kontrahenten ist Faris Al-Sultan aus München. Er hat 2005 auf Hawaii den Weltmeistertitel auf der großen Distanz gewonnen und wird nach dem Besuch auf Rügen erneut nach Hawaii fliegen, um dort noch einmal IRONMAN zu werden. Auch er ist mit seiner Familie angereist, mit seiner Frau und dem kleinen Sohn. „Da muss ich wirklich vom Kuschelmodus in den Wettkampfmodus umschalten“, sagte er auf der Pressekonferenz. Danach setzte er sich auf sein Karbonrad, um den Rundkurs Binz-Bergen-Putbus-Binz abzufahren, der am Sonntag zweimal absolviert werden muss. „Die Straßen sind gut asphaltiert, der kleine Abschnitt mit Kopfsteinpflaster in Bergen wird nicht so schlimm.“

Rund 20.000 Zuschauer erwarten die Veranstalter am Sonntag entlang der Strecke. Sie werden die rund 1.300 Triathleten aus 38 Nationen anfeuern. Für Björn Steinmetz, den Geschäftsführer von IRONMAN Deutschland, ist das eine ganz besondere Zahl für eine Premiere. „Man spürt, dass die Insel Rügen eine große Zugkraft hat. Hier treffen zwei starke Marken aufeinander. Und ich denke, dass wir in den nächsten fünf Jahren weiter wachsen werden.“

Dirk Melcher, Vizepräsident des Triathlonverbandes Mecklenburg-Vorpommern, erwartet Synergien, eine Zuwachs an Mitgliedern und neue Motivationen für junge Leute, sich in diesen drei Disziplinen auszuprobieren. „Es ist auch toll, dass die besten Teilnehmer aus unserem Land in einer eigenen Wertung ermittelt werden. So können wir sehen, wo wir stehen. Das wird eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht.“

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