Insel Rügen | Das Online-Magazin der Insel Rügen.

Insel-CD „Hallo Rügen“ wird in einem Berliner Studio eingespielt

Marie-Luise Gunst und Jens Hasselmann sind die TONabnehmer und haben Insellieder mit Wortwitz und Herz geschrieben, eine musikalische Liebeserklärung an Deutschlands größte Insel. Ihre neue CD „Hallo Rügen“ ist so gut wie fertig. Die Instrumente sind auf Band. Jetzt müssen nur noch die Stimmen stimmen ;0) schreiben Marie und Jens in ihrem Studiotagebuch.

Sechster Studiotag:

11:00
Heute widmen wir uns mit dem Ton-Chef Michael ganz in Ruhe den Gesangsparts. Wir haben ja bis jetzt die Gesänge nur als „Guide-Spur“ aufgenommen. Einige sind schon so, dass wir sie gerne behalten wollen, bei anderen singen wir die Hauptstimmen noch mal ein. Es fehlen aber natürlich alle zweiten Stimmen. Nachdem wir zwei ganz feine Mikrofone aufgebaut haben, kann es losgehen. Eins ist ein wunderbares altes DDR-Gefell-Mikrofon mit einer Röhrenvorstufe und so genannten Tuchelsteckern (der Fachmann wird jetzt grinsen) und dann haben wir noch einen Klassiker: ein altes Neumann Mikrofon. Beide klingen etwas anders, aber unglaublich gut. Wir werden je nach Song wechseln.

Marie beginnt mit HIDDENSEEn, Michael dreht noch ein wenig an den Knöpfen des Mischpults.

12:30
Der erste Song ist fertig. Marie hat wunderbar das Gefühl des Liedes in ihren Gesang gelegt. Jetzt kommen die anderen 12 Songs der Platte dran.

15:00
Pause…das ist jetzt wichtig. Die ersten 6 Titel haben wir im Kasten, jetzt erst mal etwas essen.

16:00
Weiter geht’s…“Die wahre Geschichte der Entstehung von Rügen“, „Sellin“,

„Kreidezeit“, Marie hat Lust und trifft schnell und sehr gut das Feeling der Songs.

17:00
„Hallo Rügen“, der Titelsong und danach „BINZessin“, unsere Hommage mit einem verschmitzten Augenzwinkern an Rügens Prinzessin.

19:00
Marie hat es geschafft, alle Songs haben ihren wunderbaren Gesang bekommen. Jetzt ist Jens dran. Er wird das Lied über den alten „Rügendamm“ und diverse Backingvocals einsingen.

20:00
Der „Rügendamm“ hat seinen Gesang. Dieses Lied erinnert an die Zeit, als der Rügendamm für jeden Trabbi- und Wartburgfahrer die Straße ins Glück und ein Stau-Nadelöhr zugleich war. Willkommen und Abschied der Urlaubszeit sozusagen, die manchmal – bis zum nächsten Ostseeurlaub – öfter als ein Jahr dauerte. (je nachdem, wie viel „Vitamin B“ man hatte)

20:20
Jetzt kommen noch alle möglichen zweiten Stimmen. Jens versucht immer, sehr dicht an dem Gesang von Marie zu bleiben, besonders, was das Feeling betrifft. Das ist enorm wichtig, dass es am Ende eine homogene Einheit wird.

22:30
Letzter Song liegt an, letzter Backingvocal. Jens wollte „Hallo Rügen“ unbedingt als letztes Lied einsingen. Warum? Das weiß er nicht genau, aber so bleibt der Rügen-Hit am längsten im Ohr.

 

 

P.S: Im August wird die CD auf den Markt kommen. Und wo wird sie zuerst zu hören sein? Na wo schon – auf Rügen!

Print Friendly
Zwei Gedenktafeln in Streu bei Schaprode enthüllt
Wo wilde Orchideen blühen . . .

Inselexperten

Berichte von Einheimischen.

FEEDBACK