700 Jahre Altenkirchen


700 Jahre Altenkirchen
Holger Vonberg ist gebürtiger und bekennender Rüganer. Sein Berufswunsch als Zweijähriger: „Urlauber Baabe“. Das hat nicht ganz geklappt. Ab 1991 war er als Journalist u. a. für den NDR, die OZ und den „Urlaubs-Lotsen“ auf der Insel unterwegs. Bis März... mehr

Rügen ist in Jubiläumslaune: Ganz viele Orte feiern in diesem Jahr ihre urkundliche Ersterwähnung. Vor 700 Jahren tauchten u.a. Thesenvitz, Lietzow und die Wittower Dörfer Altenkirchen, Breege, Dranske, Wiek, Putgarten und auch kleinere Gehöfte und Siedlungen in einer Steuerliste auf. Der Ritter von Braunschweig hatte im Jahre 1314 nämlich im Auftrag des Herzogs Wartislaw II. die so genannte Hakenhufensteuer erhoben und eine entsprechende Liste angefertigt. Eine Hakenhufe entsprach in etwa 3,75 Hektar. 12 Schillinge mussten dafür entrichtet werden. Das ist längst Geschichte.

Eine kleine Zeitreise von der Eroberung der Tempelburg Arkona im Jahre 1168 bis in die Gegenwart konnten nun Hunderte Schaulustige am vergangenen Sonnabend in Altenkirchen erleben – beim Festumzug zur 700-Jahrfeier. In 30 Schaubildern, auf festlich geschmückten Anhängern, in historischen Kostümen und mit einigen Oldtimern wurde die Wittower Geschichte lebendig. Auch die Nachbargemeinden waren dabei und gratulierten Altenkirchen zum Jubiläum.

Glowe, Breege, Wiek und Dranske werden in den kommenden Wochen mit ihren Feierlichkeiten folgen. Die Tourismuszentrale Rügen hat in Altenkirchen ein paar Impressionen eingefangen und wünscht alles Gute: Auf die nächsten 700 Jahre!


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ABO


1 Kommentar

  • Vielen Dank für diesen Beitrag. Als gebürtiger Rüganer habe ich 16 Jahre in Altenkirchen gelebt und es ist schon toll auf den Bildern zu sehen, wie schön sich Altenkirchen entwickelt hat.