Der Rügen-Sound: Im Studio mit den TONabnehmern, Tag 3


Berichte von Einheimischen.

CD „Hallo Rügen“ wird in Berlin produziert, eine musikalische Liebeserklärung an die Insel

Dass aus dem Song „Hallo Rügen“ eine richtige CD wird, davon haben Marie-Luise Gunst und Jens Hasselmann vor ein paar Monaten nur geträumt. Jetzt wird dieser Traum wahr, weil sie weitere Songs geschrieben haben und weil es Inselfreunde, -liebhaber und -experten gibt, die dieses frische, emotionale und ehrliche Projekt unterstützen. Und es geht voran, wie in ihrem Studiotagebuch zu lesen ist:

Tag 3

10:00 Uhr

Wie jeden Morgen hören wir erst einmal die Tracks vom Vortag an, ob uns alles gefällt oder wir noch etwas nacharbeiten müssen. Wir sind sehr zufrieden und können uns sofort ans Aufnahmewerk machen. Zuerst gibt es „Kaffee mit Helene“, die Beschreibung eines wunderbaren Nachmittags in dem kleinen Café mitten in Putgarten.

11:30 Uhr

Für die nächsten Tracks brauchen wir die „Hammond-Orgel“, den Klassiker der elektronischen Tasteninstrumente. Das Ding hier ist aus den 70ern und klingt einfach unglaublich. Aber sie ist auch sehr laut. Jetzt wird verkabelt und „mikrofoniert“.

13:00 Uhr

Alle bereit: denn jetzt ist die “BINZessin“ an der Reihe. Unsere (mit leichtem Augenzwinkern geschriebene und gesungene) Liebeserklärung an eine schöne und etwas eitle Prinzessin.

15:00 Uhr

Heute bringt uns der freundliche Lieferheld eine kleine kulinarische Exkursion in die Welt der indischen Gewürze und Gerüche…lecker.

16:00 Uhr

Michael (unser Tonmann) und Mischka bringen den nächsten Tasten-Klassiker an den Start, ein Fender-Rhodes-Piano. Diesen unverwechselbaren analogen „Plongsound“ aus den 70ern wollen wir bei unseren Song „Kreidezeit“ benutzen.

In „Kreidezeit“ geht es um das Meer, das immer wieder ein Stück vom Land holt und es irgendwo anders wieder ablegt.
Aber eigentlich geht es um unser Leben, das dem Meer zuweilen sehr ähnlich ist…

 

Und das Meer nimmt sich sein Stück und geht

Während ich am Kreidefelsen steh

Sucht sich heute einen andern Strand

Irgendwo in einem andern Land

 

Willkommen in der Kreidezeit

Das Wort, das du heut findest

Kann morgen schon verloren sein

wenn du´s nicht an dich bindest

Es stiehlt sich mit den Wellen fort

Weit weg an einen andern Ort

Irgendwo da draußen ins Nichts

 

19:30 Uhr

Wir drehen gleich noch im Studio ein Video für diesen Song.

Teilweise hat der Kameramann gleich bei den Aufnahmen mitgefilmt.

22:00 Uhr

Alle sind weg, außer Michael. Jetzt nehmen Marie und ich noch den Schlusssong der CD auf. „Alleen“, ein leises Lied über die Magie der baumbesäumten Straßen auf der Insel und über das, was sie alles schon erlebt haben.

 


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