Der Rügen-Sound: Im Studio mit den TONabnehmern, Tag 2


Der Rügen-Sound: Im Studio mit den TONabnehmern, Tag 2
Berichte von Einheimischen.

Insel-CD „Hallo Rügen“ wird in einem Berliner Studio eingespielt

Marie-Luise Gunst und Jens Hasselmann sind die TONabnehmer und haben Insellieder mit Wortwitz und Herz geschrieben, eine musikalische Liebeserklärung für Deutschlands größte Insel. Ihre neue CD „Hallo Rügen“ wächst und gedeiht prächtig, denn in diesen Tagen spielen sie die Songs mit Musikerkollegen und –freunden in einem Berliner Studio ein. Und sie führen Tagebuch:

Tag 2

11:00 Uhr

Der Studiotag beginnt mit dem Kontrollhören der Songs, die wir am ersten Tag aufgenommen haben. Unserem Bassisten Helge ist noch eine kleine „Watze“ (süßer Ausdruck für einen ungünstigen Ton) aufgefallen.

Er geht zu seinem Kontrabass und nimmt den Teil noch einmal auf.

Ich hab auch eine Kleinigkeit bei der Gitarre zu bemängeln und bin dann nach Helge zum Ausbessern dran.

13:10 Uhr

Alle sind auf ihren Positionen. Und Nicolai zählt den nächsten Titel ein.

„Piratenzone“, unser Song über die Kiter und Surfer zu beiden Seiten des Boddens. Es klingt so super durch die Kopfhörer.

14:35 Uhr

Ich bin mit dem Singen dran. Es folgt der Song über den alten Rügendamm, eine kleine Hommage an ein fast vergessenes Bauwerk.

Es macht wirklich Spaß, die Musiker beim Spielen zu sehen und vor allem zu hören. Nicolai Ziel (Drums) spielte u.a. mit Dota, der Kleingeldprinzessin, mit Axel Prahl und Andreas Dresen. Helge Marx (Bass) begleitete Nina Hagen, Cherno Jobatey und Sarah Connor.

Jörg „Mischka“ Mischke (Klavier/Orgel) hat u.a. mit Rio Reiser, Katharina Franck und Axel Prahl und beim „Club der toten Dichter“ gespielt.

17:20 Uhr

Fernöstliche Pause: Asiatisch aus der Box.

17:40 Uhr

Jetzt kommt „Hallo Rügen“, der Song, mit dem alles begann.

Er war der Titel, der uns auf die Idee gebracht hat, ein ganzes Album mit Rügensongs zu machen.

19.35 Uhr

„Wittower Land“ steht auf dem Plan. Unser Klassiker über die windige Nordspitze von Deutschlands größter Insel. Ein Klassiker deshalb, weil der Song ja entstanden ist für das Theaterstück „Leuchtturmwärter Schilling“ über den ersten Leuchtturmwärter im Schinkelturm am Kap Arkona. Wir haben das Lied damals im Kultursommer am Kap mit Schifferklavier gespielt. Es ist toll, diesen Song so neu und mit Band zu hören.

22:05 Uhr

Den ganzen Tag unter Kopfhörern ist nicht ohne. Wir haben alle das Gefühl, etwas taub zu sein. Aber wir haben heute viel geschafft. Und es gibt das fast schon obligatorische Abschlussbier mit unserem Ton-Mann Michael.

Fortsetzung folgt.


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